Es kam alles anders. Ab Mitte März waren alle Veranstaltungen, Ausstellungen, Lesungen GESTRICHEN.

Ab August 2020 wird es unter bestimmten Voraussetzungen / Auflagen wieder kulturelle Angebote geben.

Matinee Lesung "Firlefanz" in Chemnitz 

am Sonntag, den 9. August 2020 um 11.00 Uhr

Horst-Vieth-Weg, neben Friseursalon "Belinda"

Ich freue mich besonders, dass es in Sachsen nun doch noch zu einer Lesung kommen wird.

weitere Infos unter der Rubrik AKTUELLES unter https://www.friseur-belinda.de/aktuelles.htm

und   http://www.prellbock-bahnart.de/

 

 

Die Geschichte dazu möchte ich gern erzählen:

Zwischen Plan und Wirklichkeit

Die Ausstellung „Firlefanz“ war seit langem geplant. Die gerahmten Bilder standen schon vor Weihnachten bereit für die Hängung in Sachsen. Geplant war die Ausstellungseröffnung in der originalen wie originellen Bahnhofwartehalle im Garten der Kneipe „Zum Prellbock“ in Lunzenau am 21. März 2020. Ahnungsvolle Mails von Freunden und Bekannten machten seit Ende Februar die Runde. Sie wünschten uns Glück und dass wir es „noch schaffen“ sollten. Als wären wir auf der Flucht. Und das waren wir eigentlich auch        – auf der Flucht vor dem Virus.

Der Organisator, Freund und Förderer der Künste, Matthias Lehmann blieb optimistisch. Er kümmerte sich unbeirrt um Werbung, Hängung, Unterkunft. Einladungen wurden verschickt.

Eine Woche vor dem geplanten Wochenende in Sachsen saß ich schon in Berlin mit meinen beiden Mitstreiterinnen vor leeren Stühlen. In die Zitadelle Spandau waren statt der angemeldeten dreißig Besucher nur sieben zu unserer kabarettistischen Lesung gekommen. Damals war uns noch nicht ganz klar, ob wir sie für mutig, ignorant oder desinformiert halten sollten.

Am nächsten Tag, dem 15. März 2020 wurden bis auf weiteres alle Veranstaltungen abgesagt. Und das nicht nur in Berlin sondern auch in Potsdam, in ganz Brandenburg, in Sachsen, in ganz Deutschland. Die Schließungen betrafen nicht nur Kulturveranstaltungen sondern auch sportliche Wettkämpfe und Trainingsmöglichkeiten. Restaurants, Museen, Kinos, Theater, Schulen und Begegnungsstätten machten dicht. Für Senioreneinrichtun-gen, Pflegeheime und Krankenhäuser galten Besuchsverbote. Wir saßen alle wie gelähmt zu Hause und konnten es nicht glauben. Immer mehr rote Striche füllten meinen Termin-kalender. An Ersatztermine wagte niemand zu denken. Viele waren vollauf damit beschäftigt, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Die Ausstellung in Lunzenau blieb ohne Besucher. Die Maske wurde zum alltäglichen Gebrauchsgegenstand. Wer es einrichten konnte, blieb zu Hause. Toilettenpapier zu horten, kam mir damals allerdings nicht in den Sinn.

Als die aktuellen Fallzahlen der Infizierten kleiner wurden und nicht nur Handwerker, sondern auch z.B. Friseure wieder Hoffnung auf Öffnung schöpfen konnten, hatte eine kluge, kreative Friseurmeisterin eine prima Idee. Ellen Richter verfrachtete einige Bilder der Ausstellung kurzerhand in ihre Salons in Chemnitz, die wieder öffnen durften, wenn auch unter strengen Auflagen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln. Die Bilder werden im Friseursalon „Belinda“ im Horst-Vieth-Weg endlich gesehen und die phantasievollen, humoristischen „Firlefanz“-Motive regen BesucherInnen an, ins Gespräch zu kommen.

Ich danke Frau Ellen Richter sehr für ihre spontane Initiative und auch Matthias Lehmann, ohne den das ganze Projekt nicht zustande gekommen wäre. Die besonderen Umstände konnte niemand voraussehen oder ändern. Aber wir haben das Beste daraus gemacht.  Der „krönende“ Abschluss wird eine Matinee am 9. August 2020 sein. Ab 11 Uhr werde ich ergänzend zur Ausstellung im Horst-Vieth-Weg zum Thema „Firlefanz“ aus meinen Lyrikbänden lesen … und vielleicht ist auch ein bisher unveröffentlichter, aktueller Text dabei.

Kommen Sie schauen und hören. Halten Sie Abstand und bleiben Sie gesund!

 

Elke Hübener-Lipkau

 Diesmal verlasse ich die Landesgrenzen und freue mich schon auf SACHSEN!

 

 

 

  

 

 

 So weit war alles gut vorbereitet. Besucht werden konnte die Ausstellung leider nur von den Initiatoren.

 

     

 

 

 

 Das war die Veranstaltung vom 8. Februar 2020 mit erfreulicherweise

reichlichem Publikum und einer sehr netten Mannschaft, die alles super im Griff hatte.

Und so saßen wir in der Winstraße 12, im Prenzlberg - nun schon zum 3. Mal

Die nette Vorbereitung der Betreiber und die ausgesprochen emotionalen Besucher

gaben uns ein gutes Gefühl - vielleicht lässt sich die Lese-Reihe irgendwann fortsetzen.

 

 

 

 Wenige Tage später geht es weiter in Berlin - Marzahn. Ich lese am 18.01.2020  um 19.15 Uhr in der

Golferia Berlin, Wittenberger Str. 50, in 12689 Berlin (M8-Haltestelle Wuhletalstraße + 350 m Fußweg)

 

Das war ein gut besuchtes "Heimspiel" in Bergholz-Rehbrücke - zusammen mit einer lieben Mitstreiterin:

 

 Kleine Auswahl aus der Rückschau der letzten Jahre:  

 

MÄRZ 2016

 

 Alles Gute zum Neuen Jahr !

 

 

 

 

 

 

 

Das war die Buchpremiere von "KONTRASTE":

 

 

 

 

 

 

 

 

 

elke.huebener@gmx.de